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    <title>Hallo User Podcast (Usability und UCD)</title>
    <link>https://www.hallo-user.de/</link>
    <description>Ein Podcast zur benutzerzentrierten Softwareentwicklung (User Centered Design) und Usability mit dem Ziel der Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit (Usability) interaktiver Systeme (Software)</description>
    <language>de-de</language>           
    <generator>Nucleus CMS v3.70</generator>
    <copyright>Christian Bogner, Jörg Rech</copyright>
      <itunes:subtitle>Benutzerzentrierte Gestaltung von Software</itunes:subtitle>
      <itunes:author>Christian Bogner und Jörg Rech</itunes:author>
      <itunes:summary>Softwareunternehmen legen in immer stärkerem Maße auf die Gebrauchstauglichkeit ihrer Produkte wert. Allerdings findet man in der Branche nur in den seltensten Fällen konsequent nutzerzentrierte Entwicklungsprozesse vor. Gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich schwer mit der Anwendung nutzerzentrierter Entwicklungsmethoden. Im Hallo User Podcast sollen die größten Hindernisse bei der Erfassung, Dokumentation und konsequenten Umsetzung von Nutzungsanforderungen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.</itunes:summary>
      <itunes:owner>
      <itunes:name>Christian Bogner</itunes:name>
      <itunes:email>christian.bogner@hallo-user.de</itunes:email>
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       <itunes:category text="Software How-To"/>
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      <itunes:keywords>Usability, benutzerfreundlich, Benutzerfreundlichkeit, usable, user-friendly, user-centered, usercentered, user centred, User Centered Design, UCD, benutzerzentriert, nutzerzentriert, HCI, Softwareentwicklung, Software Engineering, Softwareengineering</itunes:keywords>
    <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
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      <title>Hallo User Podcast (Usability und UCD)</title>
      <link>https://www.hallo-user.de/</link>
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    <item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=186</link>
<description><![CDATA[<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20090402-dontclick.jpg" width="300" height="303" alt="Don&#039;t Klick!" title="Don&#039;t Klick!" /><br />
<br clear="all" />Meine Suche nach einer lustigen Geschichte für einen Aprilscherz war leider erfolglos. Dafür kann ich auf das absolut ernst gemeinte <a href="http://www.dontclick.it/">Projekt 'Dontklickit'</a> verweisen. Der Vorschlag, ganz auf die Eingabe mit Hilfe von Mausklicks zu verzichten erscheint auf den ersten Blick ziemlich sinnlos. Beim Projekt Dontklickit geht es aber nicht darum, die Benutzer mit dürftigen Schnittstellen zu verärgern. Vielmehr - und das finde ich sehr interessant - zielt Dontklickit darauf ab, unsere Gewohnheiten bei der Nutzung heutiger Benutzungsschnittstellen kritisch zu hinterfragen. Vielleicht schränkt uns das ständige Herumklicken auf der Maus unnötig ein. Gut zwei Drittel der Benutzer von Dontklickit bestätigen jedenfalls, dass sie während ihres Besuchs keine Maustaste vermisst haben.]]></description>
 <category>newcat1</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=186</comments>
 <pubDate>Thu, 2 Apr 2009 01:36:40 +0200</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=104</link>
<description><![CDATA[<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20080107-iPhoneBox.jpg" width="200" height="300" alt="Apples iPhone" title="Apples iPhone" /> Ein gewöhnliches Telefon sieht anders aus. Das in Deutschland seit Anfang November 2007 erhältliche iPhone wartet gut verpackt in edlen schwarzen Boxen auf seine Käufer. Diese müssen bis auf Weiteres beim Netzbetreiber T-Mobile Kunde werden, wenn das iPhone ihr neues Mobiltelefon werden soll. Der Kaufpreis liegt derzeit (Stand: Januar 2008) bei 399 Euro. Zusätzlich fallen monatliche Gebühren in Höhe von mindestens 49 Euro an - bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Das Gerät das von Steve Jobs persönlich immerhin als "revolutionär" bezeichnet wird, schlägt also rechnerisch mit mindestens 1575 Euro zu Buche. Rein rechnerisch jedenfalls. Das iPhone anhand seiner nackten Daten zu beschreiben, würde dem Gerät kaum gerecht werden. Schließlich sind Produkte von Apple mehr als reine Werkzeuge. Technisch gesehen wirkt das iPhone sogar eher konservativ: eine 2-Mega-Pixel-Kamera und die fehlende UMTS-Unterstützung scheinen auf den ersten Blick nicht so richtig zu einem revolutionären Handy zu passen.<br />
<br />
Was macht man nun als frischgebackener iPhone-Besitzer eigentlich mit seinem Gerät? Telefonieren? SMS schreiben? Fotografieren? Musik hören? Im Internet surfen? Emails abrufen? Termine verwalten? Wegbeschreibungen anfordern? Wetterberichte abrufen? Aktienkurse kontrollieren? Fotos ansehen? Youtube-Videos kucken? Notizen festhalten? Bei iTunes stöbern? Einstellungen verändern?<br />
<br />
Sobald das iPhone aktiviert und entsperrt ist, entscheide ich mich zunächst für die Telefon-Funktion. Etwas misstrauisch überprüfe ich: kann man damit wirklich telefonieren? Natürlich kann man. Ich höre meine Gesprächspartner in hervorragender Qualität während sich das Gerät an mein Ohr schmiegt und der eingebaute Näherungssensor den Touchscreen automatisch deaktiviert. Unterwegs telefonieren in stabiler Qualität kann ich eigentlich schon seit Jahren. Was bietet mir also ein iPhone? Was macht es revolutionär?Die Schnittstelle - Apple nennt sie Multitouch - bringt mich der Revolution schon näher. Ich rufe das Fotoalbum auf. Auf dem kristallklaren und hochaufösenden TFT-Display, das seine Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst, sehen meine neuen Urlaubsfotos sehr ansprechend aus. Ein Wisch mit dem Finger über die Glasoberfläche und das nächste Foto erscheint. Die Bilder hole ich mir ins Querformat, indem ich das Gerät einfach um 90 Grad drehe. Daumen und Zeigefinger verwandeln sich plötzlich in ein flexibles Vergrößerungsglas. Dieses Telefon ist das perfekte Fotoalbum für die Hosentasche mit Showcharakter.<br />
<br />
Digitalfotos ansehen ist trotzdem nichts Außergewöhnliches mehr denke ich und mache mich auf die Suche nach der Bildschirmtastatur. Ein paar sinnlose Sätze im elektronischen Notizblock reichen als erster Test: die virtuelle Tastatur im Miniaturformat funktioniert. Mit etwas Übung tippe ich nur selten daneben und das obwohl meine Fingerkuppen wesentlich größer als jede einzelne Bildschirmtaste sind. Ohne einen Trick wäre die iPhone-Tastatur kaum brauchbar: der berührungsempfindliche Bereich wird während der Eingabe automatisch bei solchen Buchstaben vergrößert, die am wahrscheinlichsten zum Buchstaben des gewünschten Wortes passen. Tatsächlich: gebe ich die Buchstaben "M-O-B-I-L-T-E-L-E-F-O" ein, dann nimmt das iPhone den letzten Buchstaben "N" sogar noch an, obwohl ich mit dem Finger fast vollständig auf dem links benachbarten Buchstaben "B" gelandet bin.<br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20080107-Mobiltelefo.jpg" width="300" height="400" alt="Intelligente Tastatur" title="Intelligente Tastatur" /><br clear="all" /><br />
Erscheint trotzdem einmal ein falscher Buchstabe, werden meist ohne mein Zutun Schreibfehler durch das integrierte Wörterbuch korrigiert. Allerdings zeigt sich hier auch eine Schwachstelle: anfangs landen immer wieder unpassende Wörter im Text. Mit jedem Druck auf die Leertaste wurde jeder Vorschlag, auch jeder falsche Treffer, sofort angenommen. Leider werden dabei die Wortvorschläge zu klein eingeblendet, wodurch ich sie anfangs während der Eingabe gar nicht bemerke. Später erschwert die zu geringe Größe der Einblendung ein gezieltes Ablehnen der Vorschläge.<br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20080107-Ruf-doch.jpg" width="400" height="300" alt="Unerwünschte Autokorrektur" title="Unerwünschte Autokorrektur" /><br clear="all" /><br />
Da ich dem iPhone eine intuitive Bedienung zutraue, lasse ich die beigelegte Kurzanleitung (Finger-Tipps) im Karton liegen. Die Texteingabe birgt so eine weitere Überraschung für mich: einen Cursor der besonderen Art. Als ich etwas länger mit dem Finger auf dem Display verweile, wird plötzlich eine kleine Bildschirmlupe mit einer Eingabemarke sichtbar. Das nachträgliche Ausbessern von Tippfehlern macht damit sogar Spaß, nimmt jedoch etwas mehr Zeit in Anspruch als bei der klassischen stiftbasierten Texteingabe. Meine intuitive Bedienung stößt jedoch an ihre Grenzen: dem iPhone lassen sich zunächst keine Umlaute entlocken. Schließlich liefert der recht ausführliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPhone">Wikipedia-Artikel zum iPhone</a> die Lösung: durch langes Drücken auf den entsprechenden Vokalen werden weitere Sonderzeichen zusammen mit den Umlauten eingeblendet. Wörter mit vielen Umlauten erfordern dadurch eine deutlich längere Eingabezeit.<br />
<br />
Nachdem ich die Tastatur ausgiebig getestet habe, entscheide ich mich für einen kurzen Ausflug ins Web. Als Windows-Benutzer muss ich zunächst lernen, dass "Safari" kein Handy-Spiel ist, sondern Apples Webbrowser und somit auch das Tor des iPhone zum Internet. Die Eingabe der URL mit Hilfe der Bildschirmtastatur gelingt nach dem anfänglichen Training reibungslos. Die Seite baut sich dank EDGE - quasi eine Art modernisiertes GPRS mit bis zu 220 Kbit/s - recht flott auf. Das iPhone präsentiert mir die Webseite so wie ich sie vom PC kenne. Nicht in abgespeckter Form oder gar ohne Fotos. Selbst komplexe Websites werden zunächst vollständig am kleinen TFT-Bildschirm dargestellt. Reflexartig drehe ich das Gerät um 90 Grad in die Querlage. Der Browser glättet die Schriften dabei so gut, dass ich den Text oft ohne weitere Vergrößerung lesen kann. Das mit 163 ppi Dichte sehr hoch auflösende Display entfaltet dabei seine volle Leistung. Einzelne Textspalten vergrößere ich ganz schnell durch kurzes doppeltes Drücken auf den Bereich. Flexibler ist das gestenbasierte Verkleinern oder Vergrößern mit Daumen und Zeigefinger.<br />
<br />
Das Surfen im Internet macht mit dem iPhone wirklich Spaß. Auch die Darstellung von PDF- oder Office-Dokumenten stellt kein Problem dar. Einzig eine Flash-Unterstützung sucht man bisher noch vergeblich. Wirklichen Schwächen zeigen sich erst im Detail: so lässt sich die Darstellung (Quer- bzw. Hochformat) nicht mehr anpassen, nachdem man die Bildschirmtastatur aufgerufen hat. Das Verbessern von Tippfehlern - gerade in Suchfeldern oberhalb der eingeblendeten Tastatur - gelingt mit Hilfe der Bildschirmlupe gerade im Querformat nur schwer.<br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20080107-Lupe.jpg" width="400" height="300" alt="Lupe statt Cursor" title="Lupe statt Cursor" /><br clear="all" /><br />
Andererseits sind einige Elemente wie Drop-Down-Felder sehr gut umgesetzt und man kann davon ausgehen, dass Apple den Browser "Safari" in Zukunft weiter für das iPhone optimieren wird.<br />
<br />
Das iPhone beherbergt natürlich auch einen elektronischen Kalender. Dieser wirkt im Vergleich zu den anderen Anwendungen jedoch etwas unspektakulär. Mir fällt gerade kein Termin ein, den ich notieren könnte. Obwohl iTunes meine Kalender- und Kontaktdaten nicht mit Outlook 2000 synchronisieren wollte, bin ich mir sicher, dass ich auch mit dem iPhone einen guten Überblick über meine Termine haben könnte. Soviel Vertrauen habe ich nun allemal in das Gerät und entscheide mich lieber für einen abschließenden Genuss der iPod-Funktion. Das Synchronisieren meiner Musiksammlung aus iTunes hat jedenfalls reibungslos funktioniert. Allerdings frage ich mich ernsthaft, ob man einen iPod auch ohne Click-Wheel benutzen kann. Spätestens beim Blättern in der langen Interpreten-Liste vermisse ich das Click-Wheel nicht mehr: durch beherztes Wischen mit dem Finger flitze ich viel schneller als bisher durch die Liste. Gut gefällt mir auch die Möglichkeit, am rechten Bildschirmrand buchstabenweise durch die Liste blättern zu können. Wie im CD-Regal blättere ich durch meine bescheidene Sammlung, wenn ich das Gerät um 90 Grad drehe. Durch diese ansprechende Schnittstelle, die ich bereits aus iTunes kenne, "entstaube" ich lange nicht mehr gehörte Alben.<br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20080107-iTunes.jpg" width="200" height="300" alt="Stöbern im iTunes-Store" title="Stöbern im iTunes-Store" />Was ist das? Die Akkuanzeige meldet nur noch 50% Kapazität? Ich wundere mich über den relativ hohen Stromverbrauch des iPhone. Vermutlich liegt es daran, dass ich heute bereits eine Stunde über das heimische WLAN im Netz gesurft bin, im iTunes-Store gestöbert und Emails gelesen habe. Die Akkulaufzeit bleibt etwas hinter meinen Erwartungen zurück, ist aber noch akzeptabel. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass ich einen wichtigen Anruf wegen eines leeren Akkus verpasse: noch ist es nur ein Testgerät von Apple und nicht mein ständiger digitaler Begleiter.<br clear="all" />]]></description>
 <category>Rezensionen</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=104</comments>
 <pubDate>Mon, 7 Jan 2008 12:19:53 +0100</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=153</link>
<description><![CDATA[Die Agentur Human Factors International (HFI) organisiert in regelmäßigen Abständen Webcasts zu Usability-spezifischen Themen. Heute geht's um den <a href="http://www.humanfactors.com/downloads/webcasts.asp">Nutzen von Usability-Metriken bzw. Scorecards</a>. Der Webcast beginnt um 21:30 Uhr (MEZ). Ein verpasster Webcast ist kein Problem, da alle Ausgaben archiviert werden und <a href="http://www.humanfactors.com/downloads/pastwebcast.asp">kostenlos abrufbar</a> sind. Die Webcasts sind bei mir leider nur im Internet Explorer nutzbar (soviel zur Usability ;-).<br />
<br />
<a href="http://www.humanfactors.com"><img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20071115-hfi-logo.gif" width="150" height="43" alt="Human Factors International" title="Human Factors International" /></a><br clear="all" /><br />
Der Webcast kommt zwar ein bisschen steif daher, weil der Host und seine Interviepartner wie auf einer Anklagebank vor ihrer Kamera sitzen. Inhaltlich ist's aber meist okay und anregend.]]></description>
 <category>Praxishilfe</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=153</comments>
 <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 15:35:06 +0100</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=57</link>
<description><![CDATA[Schade, dass sich die wörtliche Übersetzung förmlich aufgedrängt hat. "Flinke Entwicklung" würde auch ziemlich verdächtig klingen. Wie belebend jedenfalls <a href="http://www.softwarekompetenz.com/servlet/is/23068/">Extreme Programming</a>, <a href="http://www.softwarekompetenz.com/servlet/is/23069/">Scrum</a> und Co. sein können, zeigt der Wettbewerb <a href="http://www.agileadvert.com/">'Agile Advert'</a> auf unterhalsame Art.<br />
<br />
Das klassische Software-Engineering hatte es schon schwer genug in der Praxis. Man kann sich also fragen, wie Usability-Engineering funktionieren soll. Zunächst sieht es für mich so aus, dass man inzwischen erkannt hat, dass es bei vielen Projekten keinen Sinn macht, von Anfang an alles perfekt zu machen. Was nützt eine groß angelegte Befragung zu den Bedürfnissen der späteren Endanwender, wenn die Ergebnisse zu spät und in nicht verwertbarer Form vorliegen?<br />
<br />
Da in der agilen Entwicklung Benutzer nicht mehr völlig ignoriert werden, sprechen eingie bereits vom <a href="http://www.interaction-design.org/encyclopedia/agile_usability_engineering.html">"agilen Usability Engineering"</a>. Eine strikt benutzer-zentrierte Entwicklung gilt dabei als zu schwerfällig und aufwändig für die Praxis. Viele stellen den Nutzen entsprechender Methoden nicht nur in Frage, sondern bezeichnen die konsequente Einbeziehung von Benutzern in den Entwicklungsprozess sogar als schädlich (<a href="http://www.jnd.org/dn.mss/human-centered.html">'Human-Centered Design Considered Harmful'</a>). <a href="http://www.jnd.org/">Don Norman</a> und andere wollen damit im Grunde nur verdeutlichen, dass es um einen verantwortlichen Umgang mit Benutzern geht. Das bedeutet vielfach auch, sich über die Aussagen von Benutzern bewusst hinweg zu setzen, um alternative Lösungen anzustreben. Wie schwierig allerdings diese Aufgabe ist und wie viel Design-Erfahrung hierfür nötig ist, zeigen unsere ersten beiden Podcastfolgen sehr anschaulich.<br />
<br />
Agile Entwicklung legt zwar eine stärker aktivitätsbasierte Sicht auf den Entwicklungsprozess nahe. Allerdings wies auch <a href="http://www.hallo-user.de/index.php/category/11/blogid/index.php/item/33/catid/11">Thomans Geis im Podcast</a> darauf hin, dass man Entwickler schnell mit Designaufgaben überfordern kann. <a href="http://www.cooper.com/">Alan Cooper</a>, der gerne von "Interaction Design" spricht, sieht dementsprechend das große Problem agiler Entwicklung darin, dass sie lediglich kurzfristige Lösungen anstrebt und wenig Interesse an einer langfristigen Anpassung der Organisationskultur hat. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kent_Beck">Kent Beck</a> sieht das erwartungsgemäß anders. Die lesenwerte Diskussion zwischen den beiden <a href="http://www.ftponline.com/interviews/beck_cooper/default.asp">kann man hier nachlesen</a>.<br />
<br />
Ich würde mich jedenfalls sehr über Anmerkungen von Entwicklern und entsprechende Kommentare zu den Chancen agiler Entwicklung freuen!]]></description>
 <category>Softwareentwicklung</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=57</comments>
 <pubDate>Tue, 6 Nov 2007 17:42:32 +0100</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=98</link>
<description><![CDATA[<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20070420-jobs_gates.jpg" width="308" height="220" alt="Steve Jobs und Bill Gates (Die Silicon Valley Story)" title="Steve Jobs und Bill Gates (Die Silicon Valley Story)" /><br clear="all" /><br />
Wer hat Angst vor Google? So wird heute ab 22:15 Uhr der Themenabend "<a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Die-neuen-Herren-der-Welt/1525832.html">Die neuen Herren der Welt</a>" in ARTE eingeleitet. In der Dokumentation sollen Googles Erfinder, Fans und Kritiker zu Wort kommen. Anschließend ab 23:45 Uhr folgt ein Film mit dem vielversprechenden Titel "Die Silicon Valley Story": <i>Der Fernsehfilm beschreibt die Anfänge des Zeitalters der Personal Computer und thematisiert die Rivalität zwischen Apple-Computer-Chef Steve Jobs und dem Microsoft-Gründer Bill Gates"</i>.]]></description>
 <category>Allgemeines</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=98</comments>
 <pubDate>Fri, 20 Apr 2007 20:14:54 +0200</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=85</link>
<description><![CDATA[<b>Von Microsoft offiziell zur "Software Legend" erklärt, leistet sich David S. Platt einen platten Titel für sein neues Buch. "<a href="http://www.whysoftwaresucks.com/">Why Software Sucks</a>" heißt es und ist 2006 im Addison-Wesley Verlag erschienen.</b><br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20070214-WhySoftwareSucks.gif" width="165" height="249" alt="Why Software Sucks" title="Why Software Sucks" />Nach Alan Coopers "<a href="http://www.cooper.com/content/insights/newsletters/2004_issue02/Inmates_Foreword_excerpt.asp">The Inmates are running the Asylum</a>" findet man nun einen ähnlich süffisanten Einblick hinter die Kulissen der Softwareentwicklung. David Platt will dabei aber die Perspektive der Benutzer einnehmen. Warum das so häufig nicht passiert und welche Folgen das haben kann, beschreibt er meist unterhaltsam, gelegentlich auch so ernst wie ein Oberstaatsanwalt:<br />
<br />
<i>"Software doesn't have to suck, and it shouldn't, but it does. One reason is that the programmers and architects and mangers who develop it don't understand their customers anywhere near as well as they should, as well as designers in other industries have been forced to. Their products suck not because developers don't know how to do this or that particular thing, but because they don't know which things to do. They're disconnected from their customers (some would call them victims) - the ones who pay their salaries - and they usually don't realize it. They often solve the wrong problem, adding features that no one cares about except themselves, harming all users in the process. If they understood who their users are, they'd make different, better choices." (S. 4)</i><br />
<br />
Seine Aussagen sind nicht gerade brandneu. Auch sein Kapitel "Doing something about it" fällt so kurz aus, dass man den Untertitel "(Why Software Sucks) ...and what you can do about it" nicht allzu ernst nehmen kann. Trotzdem hält das Buch den einen oder anderen Kalauer aus dem Leben eines Programmieres bereit. Nach dem Motto: "Der User, das unbekannte Wesen". Interessierte Softwareentwickler sollten aber vor dem erhobenen Zeigefinger gewarnt sein. David Platt fühlt den "Geeks" auf den Zahn und konstatiert ihnen sieben typische Gewohnheiten ("Seven Habits of Geeks"). Am Buch vermisse ich insbesondere so etwas Ähnliches wie eine Struktur und ich frage mich, ob Herr Platt früher mal so programmiert hat.<br />
<br />
Fazit: Für "Geeks" und solche, die es werden wollen lesenwert. Für "normale" Benutzer wohl eher (noch) zu frustrierend. Die Motivation des Autors und einen Großteil seiner Thesen kann man auch im <a href="http://www.itconversations.com/shows/detail1694.html">IT-Conversations Podcast</a> vernehmen.]]></description>
 <category>Rezensionen</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=85</comments>
 <pubDate>Wed, 14 Feb 2007 00:26:11 +0100</pubDate>

</item><item>
 <author>Jörg Rech</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=74</link>
<description><![CDATA[Hier mal eine Umgebung namens "Starfire" welche vor 14 Jahren von SUN als Konzept entwickelt wurde. Es sollte wohl ein virtuelles Büro darstellen welches über eine interaktive Oberfläche mit Scan-Funktionalität verfügt. Sozusagen eine eierlegende Wollmilchsau :-)<br />
<br />
Hier könnt Ihr euch das dazu gehörende <a href="http://www.idemployee.id.tue.nl/g.w.m.rauterberg/movies/SUN-Starfire.mpg">video (40 MB Version)</a> runterladen. <br />
<br />
Weiter Links zu dieser Vision:<br />
* <a href="http://www.asktog.com/starfire/starfireHome.html">http://www.asktog.com/starfire/starfireHome.html</a><br />
* <a href="http://www.asktog.com/papers/videoPrototypePaper.html">http://www.asktog.com/papers/videoPrototypePaper.html</a>]]></description>
 <category>User Interfaces</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=74</comments>
 <pubDate>Fri, 20 Oct 2006 12:00:00 +0200</pubDate>

</item><item>
 <author>Jörg Rech</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=64</link>
<description><![CDATA[Hier sind einige aktuelle Graphische Nutzerschnittstellen in Betriebssystemen welche wohl demnächst in neuen PCs integriert werden. Obwohl die alle schnukelig aussehen bezweifle ich irgendwie das wir dadurch produktiver werden oder die Benutzbarkeit der Systeme verbessert wird.<br />
<br />
* Novell XGL/Compiz (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xgl">Wikipedia</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Yx9FgLr9oTk">YouTube</a> und nochmal <a href="http://www.youtube.com/v/-CgqWlX_GsI">YouTube</a>) ist eine X Windows implementierung mit OpenGL Unterstützung.<br />
* Windows Vista (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Vista">Wikipedia</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vk-SVXn7VCM">YouTube</a> und nochmal  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J3AwI1mKrLs">YouTube</a>)<br />
* Mac OS X Leopard (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mac_os_x#Mac_OS_X_v10.5_.28Leopard.29">Wikipedia</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BvWPRcDoK3E">YouTube</a>)]]></description>
 <category>User Interfaces</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=64</comments>
 <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 12:00:00 +0200</pubDate>

</item><item>
 <author>Jörg Rech</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=63</link>
<description><![CDATA[Hier mal ein Eingabegerät welches aus einer ganz normalen Maus gebastelt wurde. Eigentlich kein neues Eingabegerät oder Interface aber durch die neue Form und Bedienung eröffnet das ganz neue Perspektiven bei der Bedienung.<br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/p.swf?video_id=hohu8SSpduM"></param><embed src="http://www.youtube.com/p.swf?video_id=hohu8SSpduM" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object>]]></description>
 <category>User Interfaces</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=63</comments>
 <pubDate>Fri, 6 Oct 2006 12:00:00 +0200</pubDate>

</item><item>
 <author>Christian Bogner</author>
 <title></title>
 <link>https://www.hallo-user.de/?itemid=49</link>
<description><![CDATA[<b>Warum die Deutsche Bahn AG bei der Entwicklung der nächsten Generation von Fahrkartenautomaten stärker auf die Erfahrungen ihrer Kunden achtet</b><br />
<br />
So selbstverständlich heute Fahrkartenautomaten für den Fernverkehr zum <b>Erscheinungsbild </b>eines Bahnhofs gehören, verwundert es doch, dass diese stummen Diener erst seit Anfang der 90er Jahre ihren Dienst im Auftrag der Deutschen Bahn leisten. Viele Bahnreisende haben sich inzwischen auch daran gewöhnt, ihre Tickets für Fernreisen nicht mehr am Schalter, sondern am roten Fahrkartenautomaten zu kaufen.<br />
<br />
<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20061002-db_automat_neu.jpg" width="250" height="328" alt="Die neuen Fahrkartenautomaten der DB für den Fernverkehr" title="Die neuen Fahrkartenautomaten der DB für den Fernverkehr" />Obwohl sich die Deutsche Bahn mit der <b>Akzeptanz </b>der Automaten bereits zufrieden zeigt, sieht Markus Grafe, Leiter der für die Entwicklung der Automaten zuständigen Abteilung noch deutliches Verbesserungspotential. Kunden, die vor dem Kauf einer Fahrkarte immer noch an den Schalter gehen und eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen, sollen in Zukunft durch deutlichere Anreize und eine bessere Benutzerführung an die Automaten gelockt werden. Markus Grafe geht davon aus, dass vor allem <b>ältere Personen </b>den Gang an die Automaten scheuen. Aus diesem Grund werden in jüngster Zeit vermehrt sog. „Automatenguides“ eingesetzt, die Kunden in der Warteschlange ansprechen, um sie mit der Benutzung des Automaten vertraut zu machen.<br />
<br />
Am Automaten werden heute vor allem Fahrkarten für den Verbund- und Nahverkehr gekauft, wo das schnelle Lösen einer gültigen Fahrkarte im Vordergrund steht und keine intensive Beratung über das Ziel, die Strecke oder Umsteigepunkte erforderlich ist. Aktuell werden zwar die meisten dieser Tickets an den Automaten gekauft, allerdings liegt der Anteil aller Fahrkarten nur bei ca. 24 % am <b>Gesamtumsatz</b>.Markus Grafe sieht deshalb die wesentliche Herausforderung bei der <b>Weiterentwicklung </b>der Automaten im Bereich Fernverkehr. Die derzeitige Automatengeneration wurde in den zehn Jahren seit ihrer Einführung nur leicht optimiert. Das grundlegende Design wurde dabei weitgehend unverändert beibehalten. Bei der neuen Generation der Fahrkartenautomaten, wie sie zur Zeit in Stuttgart versuchsweise getestet werden, kommen hingegen neue Geräte zum Einsatz. Langfristig soll auch die Benutzungsschnittstelle deutlich überarbeitet werden, um sämtliche Verkehrsträger und Angebote integrieren zu können. Der Weg wäre dann frei für den Allround-Automaten, der sämtliche Angebote im öffentlichen Schienenpersonenverkehr zur Verfügung stellt.<br />
<br />
Die <i>DB Vertrieb GmbH</i>, in der Markus Grafe tätig ist, entwickelt die <b>neue Automatengeneration </b>in Zusammenarbeit mit den relevanten Transportbereichen im Unternehmen. Dabei liefert die DB Vertrieb GmbH die für die Entwicklung des Automaten erforderlichen Konzepte und Spezifikationen sowohl für die Hardware als auch für die Software. Basierend auf diesen Spezifikationen werden dann geeignete Lieferanten gesucht. Abgesehen von der Steuerung der Hardware wird die Software für die Benutzerführung von der DB Systems geliefert.<br />
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<img src="https://www.hallo-user.de/media/1/20061002-mgrafe.jpg" width="107" height="150" alt="Markus Grafe" title="Markus Grafe" />Markus Grafe sieht großes Potential in der <b>Optimierung der Benutzung </b>bei der aktuellen Automatengeneration. Kunden sollen in Zukunft ihren Reisewunsch noch einfacher eingeben können und ein passendes Angebot erhalten. Während manche Kunden Interesse an einem möglichst preisgünstigen Ticket haben, legen andere Wert auf eine schnelle Verbindung. Unterschiedliche Kundenwünsche sollen deshalb in Zukunft sinnvoll berücksichtigt werden. Am neuen Automaten werden Kunden regelmäßig auch mit <b>Bargeld </b>bezahlen können. Zu dieser Gruppe gehören vor allem ältere Personen, die häufig nicht in Besitz einer geeigneten Scheckkarte für den elektronische Zahlungsvorgang sind. Diese Kunden suchen bisher den Schalter auf, um dort ihre Tickets für Fernreisen zu kaufen.<br />
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Wenn Benutzungsschnittstellen wie im Fall der neuen Automatengeneration grundlegend umgestaltet werden sollen, nimmt die Deutsche Bahn auch <b>Unterstützung externer Forschungseinrichtungen </b>in Anspruch. Die Deutsche Bahn arbeitet deshalb unter anderem mit dem <i>Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO</i> in Stuttgart zusammen, wo man sich mit den Bedürfnissen der Kunden bei der Nutzung der Automaten auseinander setzt.<br />
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Während der <b>Konzeptionsphase </b>bindet die <i>DB Vertrieb GmbH </i>den sog. „Kundenbeirat“ ein. Den verschiedenen Interessensvertretern in diesen Gremien werden neue Konzepte vorgestellt und mit den Vertretern diskutiert. Außerdem werden neue Entwürfe einem Beirat für Mobilitätseingeschränkte vorgestellt. Dieser Beirat bringt sein besonderes Interesse an der barrierefreien Gestaltung dieser Technologien ein. Darüber hinaus werden <b>Nutzungstests </b>mit neuen Prototypen durchgeführt. Frühe Designentwürfe werden dabei von Nutzern im Labor getestet, um Nutzungsprobleme frühzeitig erkennen zu können. Außerdem werden Reisende bei der Bedienung direkt vor Ort am Automaten <b>beobachtet</b>. Diese Erfahrungen fließen nach Möglichkeit in die Umgestaltung der bestehenden Lösung ein. Nach Einführung der ersten Versuchsgeräte werden potentielle Kunden zur <b>Akzeptanz </b>der Automaten befragt.<br />
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Ziel ist es, die Pilotversion zu einem marktreifen Produkt weiter zu entwickeln. Markus Grafe versteht die Entwicklung dabei als <b>kontinuierlichen Prozess</b>: „Selbst bei Automaten die bereits zehn Jahre oder mehr in Betrieb sind, erhalten wir noch Verbesserungsvorschläge, durch die wir den Mehrwert für die Kunden erheblich erhöhen können.“ Viele Kunden wenden sich auch allgemein an die Deutsche Bahn, wenn diese auf ein Problem bei der Bedienung der Automaten stoßen. Eintreffende Emails, Briefe und Telefonanrufe werden ausgewertet und bei der Entwicklung der Automaten berücksichtigt. Markus Grafe hält diese <b>Rückmeldungen </b>für wichtig, um ausreichend relevante Hinweise auf Nutzungsprobleme und Änderungswünsche zu erhalten.<br />
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Die <b>zunehmende Nutzung der Automaten </b>führt Pressesprecher Achim Stauß auf die allgemein steigende Akzeptanz dieser Geräte zurück: „So wie sich die Menschen im Laufe der Zeit an Bankautomaten gewöhnt haben, sind inzwischen viele auch mit den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn vertraut“. Allerdings weist ein Fahrkartenautomat eine deutlich höhere Komplexität im Vergleich zu einem Bankautomaten auf, bei dem sich die Interaktion auf ein Minimum beschränkt. Welche Probleme auftreten können, wenn die Bedienung des Automaten nicht wie erwartet funktioniert, verdeutlicht ein Kunde im Gespräch mit <i>HalloUser </i>an einem Fahrkartenautomaten<br />
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<b>HalloUser</b>: "Warum hat die Bedienung des Automaten bei Ihnen etwas länger gedauert?"<br />
<b>Kunde</b>: "Leider hat meine Kreditkarte gar nicht funktioniert und die EC-Karte wurde nicht sofort korrekt eingelesen. Ich habe auch ein bisschen länger überlegt, ob ich ein Raucher- oder Nichtraucherabteil nehme. Und dannn war es nicht so einfach, also es war nicht möglich, die eingestellte Platzreservierung durch ein <i>'Zurück' </i>und wieder <i>'Nach Vorne</i>' zu revidieren."<br />
<b>HalloUser</b>: "Welche Erfahrungen haben Sie sonst mit den Automaten gemacht?"<br />
<b>Kunde</b>: "Na ja, es dauert halt eine gewisse Zeit, aber es ist schneller, als in der Schlange zu stehen."<br />
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Die an den neuen Automaten deutlich höheren Verkaufszahlen im Vergleich zur älteren Generation lassen heute eine wesentlich stärker <b>benutzerzentrierte Entwicklung </b>der Fahrkartenautomaten gerechtfertigt erscheinen. Markus Grafe betont deshalb, dass man nicht nur die Benutzungsschnitstelle der Automaten verbessert, sondern in Zukunft sämtliche Benutzergruppen ansprechen möchte: „Es gilt, unterschiedliche Prozesse zu integrieren und für den Kunden tatsächlich erreichbar zu machen. Es stellt sich schließlich niemand an den Automaten und drückt den Knopf <i>Prozess für ältere Menschen</i>. Das muss dann auch intuitiv funktionieren“.<br />
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Markus Grafe ist ausgebildeter Maschinenbauingenieur, seit 1997 bei der Deutschen Bahn AG tätig und seit März 2006 für den Automatenbetrieb verantwortlich. Er war bereits international für den Betrieb von Flughäfen zuständig und optimierte dabei die Schnittstelle zwischen den primär technisch orientierten Prozessen und den Kunden. ]]></description>
 <category>Benutzerzentrierte Gestaltung</category>
<comments>https://www.hallo-user.de/?itemid=49</comments>
 <pubDate>Mon, 2 Oct 2006 10:45:51 +0200</pubDate>

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