25. Januar 2006

Weiterbildung durch Podcasts

Podcasts werden zunehmend zur Weiterbildung genutzt, wie man hier nachlesen kann.

Folgende Merkmale sollten erfolgreiche Podcasts aufweisen:

- ca. 20 Minuten lang
- wöchentlicher Erscheinungsrhythmus

50% der Befragten gaben an, für nützliche und informativ aufbereitete Podcasts auch zu zahlen, wobei ein Euro pro Sendung als Preis akzeptiert würde

Kommentare

Jörg Rech schrieb:

Meinst Du damit die individuelle / private Weiterbildung eines einzelnen (das würde bei mir zutreffen - von den Podcasts kann man schon einiges lernen (zumindestens über neue Themen wie beim Tonabnehmer)).
Aber gibt es auch Podcasts die eine systematische Weiterbildung des "Handlungswissens" :-) fördern? Das würde meineserachtens mehr auf Hörbücher (z.B. Managementkurse oder Sprachkurse) zutreffen, oder?

26. Januar 2006 um 06:41
Christian schrieb:

Ja stimmt, du weist da auf die aktuelle Diskussion um den schillernden Begriff des informellen Lernens hin. Natürlich könnte man Podcast-Angebote auch institutionalisiern. Dann würde mein Chef mich quasi nicht mehr in ein Seminar schicken, sondern mir ein Hörbuch kaufen, das ich mir dann anhören soll. In Zukunft wird man institutionalisierte Angebote von eher "spontanen" und wenig formalisierten (Weiterbildungs-) Angeboten wohl immer schwieriger trennen können. Der Reiz bei Podcasts liegt momentan meines Erachtens eher darin, dass sie kostenlos sind, einem durchaus das Gefühl vermitteiln, man habe etwas gelernt und Spaß machen. Wenn der Neuheitswert aber erst mal verflogen ist, wird man zunehmend professionellere Angebote einfordern und diese werden dann wohl auch in formalen Weiterbildungssettings vermehrt zum Einsatz kommen.

26. Januar 2006 um 10:32

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